Was zeichnet uns aus?

Unser Leitbild: Gemeinsam lernen und Zukunft gestalten
Wir ver­mitteln unseren Schü­le­rinnen und Schülern durch Unter­richt und Schul­kultur einen unmit­tel­baren und breiten Zugang zur Lebens- und Berufswelt und helfen ihnen bei der Ent­wicklung von Eigen­ver­ant­wortung, Sozi­al­kom­petenz und Toleranz.
Im Fol­genden werden die Kom­pe­tenzen erklärt und exem­pla­risch an Pra­xis­bei­spielen deutlich gemacht:
Eigen­ver­ant­wortung:
Jede/r Ein­zelne ist für sein Handeln ver­ant­wortlich. Das gilt auch für das Lernen der Schü­le­rinnen und Schüler. Lernen ist ein aktiver Aneig­nungs­prozess und kann nur von jedem Ein­zelnen indi­vi­duell geleistet werden. Neben dem Wissen und Können gehört zur Bildung auch die Haltung, Neues leisten und lernen zu wollen. In den fast täglich statt­fin­denden betreuten und eigen­ver­ant­wort­lichen Lern­zeiten (BELA) sowie in dem einmal in der Woche gesetzten Unter­richts­block „ProEva“
(Eigen­ver­ant­wort­liches Lernen) lernen die Schü­le­rinnen und Schüler durch besondere Lern­an­gebote zunehmend für ihr eigenes Lernen Ver­ant­wortung zu über­nehmen, das Lernen zu lernen und indi­vi­duelle Inter­essen, Fähig­keiten und Fer­tig­keiten zu erkennen und zu erproben. Nur so ist ein zukunfts­ori­en­tiertes Lernen möglich. Dazu stellt sich unsere Schule den Her­aus­for­de­rungen der Digi­ta­li­sierung. Als Medi­en­schule ist der Erwerb digi­taler Kom­pe­tenzen unum­gänglich.  Wir setzten uns aktiv im Unter­richt und in Fort­bil­dungen mit den Chancen und Gefahren der Medi­en­nutzung aus­ein­ander.
Sozi­al­kom­petenz:
Die Pflege und Wei­ter­ent­wicklung eines sozialen Mit­ein­anders ist eine wichtige Kom­petenz auf die wir im Unter­richt als auch im Schul­leben großen Wert legen.
Die Bezie­hungen zwi­schen den Schü­le­rinnen und Schülern unter­ein­ander und die Beziehung zu den Lehr­kräften werden von uns als wichtige Grundlage für den Lern­erfolg ange­sehen.
Im Unter­richt werden deshalb Methoden wie z.B. das koope­rative Lernen häufig ange­wendet, um das soziale Lernen zu fördern. Das Arbeiten im Team ist dabei besonders ziel­führend. Schü­le­rinnen und Schüler lernen im Team, dass Men­schen unter­schied­liche Fähig­keiten und Fer­tig­keiten haben und diese in der Summe zu guten Erfolgen führen können. Aber auch mit Miss­erfolgen und Kon­flikten lernen die Schü­le­rinnen und Schüler umzu­gehen und lösungs­ori­en­tiert daran zu arbeiten. Die Jahr­gangs­teams eines Jahr­gangs begleiten die Klassen mög­lichst vom fünften bis zum zehnten Schuljahr, so dass auch hier eine kon­ti­nu­ier­liche und belastbare Beziehung auf­gebaut werden kann. Zudem unter­stützen unsere Sozi­al­ar­bei­te­rinnen, die Bera­tungs­leh­rerin, das Mob­bing­in­ter­ven­ti­onsteam und die Mög­lichkeit der Nutzung eines Trai­nings­raums bei Unter­richts­stö­rungen unsere Schü­le­rinnen und Schüler bei der Kon­flikt­lösung.
Toleranz:
Das Handeln aller in Schule Betei­ligten wird geleitet von gegen­sei­tiger Akzeptanz und Wert­schätzung. Wir sind ein Haus des gemein­samen Lebens und Lernens mit einer von gegen­sei­tiger Achtung und gegen­sei­tigem Respekt geprägten Lern- und Schul­at­mo­sphäre. Wir bezeichnen uns als „eine Schule für alle“ und setzen die Inklusion in vielen Bereichen bereits erfolg­reich um.
Die Geschwister-Scholl-Ober­schule ist eine vom Kul­tus­mi­nis­terium aus­ge­zeichnete Schule ohne Ras­sismus und Schule mit Courage. Niemand soll wegen seiner Her­kunft, seines Geschlechts, seines Aus­sehens oder seiner Leistung dis­kri­mi­niert werden. Neben dem Unter­richt wird diese The­matik intensiv in der Pro­jekt­woche auf­ge­nommen. In Zeiten zuneh­menden Popu­lismus stehen wir in der Ver­ant­wortung uns mit Ras­sismus aus­ein­ander zu setzen und ihm in eigenen Stand­punkten zu begegnen. Regel­mäßige Podi­ums­dis­kus­sionen mit Ver­tre­te­rinnen und Ver­tretern aus Politik und Kultur unter­stützen die Ent­wicklung der poli­ti­schen Kom­pe­tenzen der Schü­le­rinnen und Schüler.
Zudem ist uns die Wert­schätzung der Natur ein wich­tiges Anliegen. Durch viel­fältige Aktionen und Pro­jekte sind wir als „Umwelt­schule“ aus­ge­zeichnet worden. Durch prak­ti­sches Tun wie z.B. das Anlegen einer Streu­obst­wiese oder das Nutzen von Glas- statt Plas­tik­fla­schen ent­wi­ckeln die Schü­le­rinnen und Schüler eine Sen­si­bi­lität für unsere Umwelt.