Dabei ging es nicht nur um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Weltreligionen, sondern auch um einen interreligiösen Austausch mit dem Ziel Vorurteile abzubauen.
Die 7a besuchte die Tawba-Moschee (Johannisstr.) im März, die 7b und 7c im April. Überrascht waren die Schüler:innen darüber, dass es sich bei der Moschee nicht um ein freistehendes Gebäude, sondern um angemietete Räume in einem unscheinbaren Wohnhaus handelte. Im Gebetsraum (den sich die Klassen größer vorgestellt hatten), befanden sich dennoch alle wichtigen Einrichtungsmerkmale einer Moschee. Besonders der „flauschige“ Gebetsteppich gefiel den Siebtklässlern.
Begleitet wurden die Schulklassen von einem interreligiösen Team, das die zum Teil sehr anspruchsvollen Fragen der Schüler:innen verständlich beantwortete. Die Klassen brachten ein großes Vorwissen aus dem Unterricht mit, erfuhren aber durchaus auch Neues. So ist es beispielsweise in Ordnung, die rituelle Waschung vor dem Gebet schon zuhause durchzuführen. In der Tawba-Moschee sind die Waschräume nämlich sehr klein. Auch, dass in dem Heiligtum der Muslime – der Kaaba in Mekka – keine Schätze aufbewahrt werden, sie weitgehend leer ist, war eine spannende Zusatzinformation. Für eine organisierte Pilgerfahrt dorthin muss übrigens ein fünfstelliger Betrag gezahlt werden.
Der Ausflug der 7a lag im Fastenmonat Ramadan. Die Schüler:innen hatten im Unterricht Grußkarten gestaltet und dem Vertreter der muslimischen Gemeinde übergeben.
Gefördert wurden die Ausflüge aus Mitteln der evangelischen Landeskirche.
Text u. Fotos: J. Dittmer