Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage 

Vielfalt leben, Haltung zeigen

Bei uns soll niemand wegen seiner Herkunft, seines Aussehens oder seiner Leistung ausgegrenzt oder diskriminiert werden. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzen wir uns gemeinsam für ein respektvolles Miteinander ein. Dazu gehört Zivilcourage: Wer sieht, dass andere ausgegrenzt werden, schaut nicht weg, sondern mischt sich ein.

Demokratie erleben
Schülerinnen und Schüler gestalten das Schulleben aktiv mit, in der Schülervertretung, in Gremien und in vielen Projekten. Wer mitbestimmen darf, lernt Verantwortung zu übernehmen und für andere einzustehen.

Hinschauen, nachfragen, diskutieren
In Projektwochen, an Gedenktagen und im Unterricht setzen wir uns intensiv mit Geschichte und Gegenwart auseinander. Zeitzeugen berichten über die Zeit des Nationalsozialismus. Bei Podiumsgesprächen diskutieren die Jugendlichen mit Gästen aus Politik und Gesellschaft über aktuelle Konflikte. Am Gedenktag für Hans und Sophie Scholl erinnern wir jedes Jahr an unsere Namensgeber und ihren Mut. Besuche engagierter Gäste zum Thema Vielfalt regen zusätzlich zum Nachdenken an.

Geschichte vor Ort begreifen: die Gedenkstätte Augustaschacht
Ganz in unserer Nähe, in Hasbergen-Ohrbeck, liegt die Gedenkstätte Augustaschacht. In der NS-Zeit befand sich dort ein Arbeitserziehungslager der Gestapo. Beim Besuch dieses außerschulischen Lernorts setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler mit den Schicksalen der Menschen auseinander, die hier inhaftiert waren. So wird Geschichte greifbar, und es wird deutlich, wohin Ausgrenzung und Rassismus führen können.